So rettest du dein nasses Smartphone

Es passiert nicht selten: Das gute Smartphone fällt in die Pfütze, das Waschbecken oder noch schlimmer – ins WC. Jetzt ist guter Rat teuer! Denn was kann man jetzt machen? Was sollte man machen? Und was darf man auf keinen Fall machen? Das sind Fragen, die auch wir immer wieder zu hören bekommen.

Unser Smartphone muss immer mit. Dummer Weise sind die meisten Smartphones nicht kompatibel mit dem Element Wasser.
Foto: WW Open Canoe in Big Water“ von Mahyongg - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.


Raus aus dem Wasser.

Hört sich erstmal nicht besonders an, wichtig ist aber:Je länger euer Smartphone im Wasser bleibt, desto mehr Wasser kann in das Gerät eindringen. Deswegen solltet ihr euer Gerät unbedingt aus dem Nass entfernen. Etwas schwieriger wird es jetzt: Was kann ich machen?

Erster Check.

Schaltet das Smartphone nicht ein, falls es aus war oder ausgegangen ist. Ist es noch an, schaltet es am besten aus.

Drückt dabei so wenig Tasten wie möglich – dadurch kann die Feuchtigkeit noch besser ins Innere des Gerätes vordringen. Ihr solltet es ebenfalls vermeiden, das Gerät zu schütteln oder gegen eure Hand zu schlagen, das hilft nicht, macht die Sache unter Umständen nur noch schlimmer. Das selbe gilt für`s Pusten.

Auch solltet ihr es tunlichst vermeiden, das Smartphone zu fönen oder in Ofen oder Mikrowelle zu platzieren. (Wir erklären nicht weiter, warum, das versteht sich von selbst.)

Gegenmaßnahmen

Nehmt alle losen Teile des Smartphones ab – allerding nur die, die sich ohnehin entfernen lassen. Gemeint sind Akku-Abdeckung und Akku, Entfernen der SIM-Karte und eventueller Speichererweiterungen (z.B. SD-Karten). Vom unerlaubten Öffnen des Gehäuses können wir nur abraten - eventuell integrierte Nässe-Indikatoren könnten damit aktiviert werden, die Eure Garantieansprüche erlöschen lassen.

Als nächstes versucht ihr, die nassen Teile sowie das Smartphone selbst trocken zu tupfen. Am besten eignet sich dafür Küchenpapier – Taschentücher gehen kaputt und hinterlassen Krümmel, ein Handtuch ist zu dick und schwer zu handhaben bzw. könntet ihr damit schneller was kaputt machen als mit einem dünnen Küchentuch. Achtet aber darauf, das Wasser dabei nicht noch weiter ins Gerät zu schieben.

Seid ihr damit fertig, könnt ihr das Gerät in einen Beutel mit Reis machen. Der Reis entzieht der Umgebung die Feuchtigkeit und hoffentlich aus eurem Handy raus. Alternativ dazu gibt es sogenannte Trockenbeutel oder Trockenkissen, die es vielen Elektronikläden zu kaufen gibt.



Nach dem Ausschalten könnt ihr das Geräte soweit auseinanderbauen, wie es der Garantieanspruch zulässt und die Einzelteile trocknen.

Wenn machbar, verwendet für ein bis zwei Tage ein anderes Telefon – je mehr Zeit das Gerät zum Trocknen bekommt, desto besser. Wenn ihr es wieder einschaltet, testet die wichtigsten Funktionen, überprüft die Lautsprecher und den Touchscreen. Beobachtet in den nächsten Tagen außerdem, ob sich nicht nachträglich noch vermeintliche Defekte offenbaren.

Wenn alles nichts geholfen hat.

Sollte es sich nicht wieder anschalten lassen, ladet es erst für eine Stunde. Hilft das nicht, könnt ihr den Akku austauschen – dieser wird oft als erstes in Mitleidenschaft gezogen. Bringt auch das keine Abhilfe, bringt es zur Reparatur zu uns, im besten Falle habt ihr Garantie auf das Gerät oder sogar eine Handyversicherung.

Vorbeugen hilft

Es sagt sich leicht, aber so manchem Wasserschaden hätte vorgebeugt werden können. Gerade für Pool und Strand gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, sein Smartphone vor Feuchtigkeit zu schützen. Eine Variante sind wasserdichte Taschen oder Beutel. Nicht unbedingt sexy und schon gar nicht für die Hosentasche geeignet, dafür aber günstig und universell einsetzbar. Die Alternative dazu sind wasserdichte Smartphone-Hüllen.

Wasserdichte Smartphone-Hüllen

Bei den wasserdichten Smartphone-Hüllen müsst ihr dummer Weise etwas tiefer in die Tasche greifen. Dafür bieten euch einige Hersteller aber auch Modelle mit erweitertem Schutz vor Staub, Stößen und Kratzern usw. an. Auch die individuelle Gestaltung der Hüllen ist teilweise möglich. Voraussetzung ist allerdings eine mitunter komplizierte Montage der Hüllen. Zuverlässige Modell findet ihr bei Lifeproof, Incipio, Otterbox, oder Griffin.

Gerne beraten wir euch in unseren Stores dazu.


Wasserdichte Schutzhüllen müssen besonders die offenen Gehäusestellen besonders schützen.

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